{"id":238213,"date":"2020-03-09T00:01:12","date_gmt":"2020-03-08T22:01:12","guid":{"rendered":"https:\/\/stg.beecare.ch\/news\/coronavirus-anziani-cosa-fare-sintomi\/"},"modified":"2023-05-08T16:00:20","modified_gmt":"2023-05-08T14:00:20","slug":"coronavirus-und-altere-menschen-symptome-und-wie-man-damit-umgeht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/news\/coronavirus-und-altere-menschen-symptome-und-wie-man-damit-umgeht\/","title":{"rendered":"Coronavirus und \u00e4ltere Menschen: Symptome und wie man damit umgeht"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<p>Das Coronavirus bei \u00e4lteren Menschen ist ein Thema, das im Mittelpunkt der t\u00e4glichen Nachrichten steht, da von diesem neuen Virus vor allem \u00e4ltere Menschen betroffen sind. Angst und Panik nutzen wenig. Grundlegend dagegen sind die korrekten Informationen zu dieser neuen Krankheit, um zu wissen, wie man sich im Alltag und im Notfall zu verhalten hat.<\/p>\n<p>Die Befolgung der Vorgaben des Kantonsarztes und der Schweizer Gesundheitsbeh\u00f6rden ist die beste Art und Weise, um das <strong>Coronavirus<\/strong> zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Um ein wenig Klarheit zu schaffen, haben wir mit <strong>Dr. Med. Pietro Antonini<\/strong>, Facharzt f\u00fcr Tropenmedizin und Reisemedizin in der Klinik Moncucco in Lugano, gesprochen.<\/p>\n<h2>Was ist das Coronavirus?<\/h2>\n<p>\u201e<em>Bei Coronaviren handelt es sich um Viren, die in der Natur in Flederm\u00e4usen vorkommen und bis 2003 als ungef\u00e4hrliche Krankheitserreger galten, als sie als Ausl\u00f6ser f\u00fcr SARS identifiziert wurden und auch festgestellt wurde, dass von ihnen eine hohe Ansteckungsgefahr und das Risiko von Lungenentz\u00fcndungen ausgeht<\/em>\u201c, erl\u00e4utert Dr. Antonini.<\/p>\n<p>\u201eUm auf den Menschen \u00fcbertragen zu werden, ben\u00f6tigt das Coronavirus einen Wirt, der f\u00fcr das aktuelle Coronavirus noch nicht festgestellt wurde, der jedoch die Wildtiere sein k\u00f6nnten, die auf den M\u00e4rkten in China verkauft werden.\u201c<\/p>\n<h2>Welche sind die Symptome des Coronavirus?<\/h2>\n<p>Der Facharzt der Klinik Moncucco z\u00e4hlt die <strong>Symptome des Coronavirus<\/strong> auf:<\/p>\n<p>\u201e<em>Die Symptome reichen von einer einfachen Erk\u00e4ltung bis hin zu schweren Komplikationen der unteren Atemwege wie beispielsweise eine Lungenentz\u00fcndung, die auch t\u00f6dlich verlaufen kann<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>\u201e<em>Es h\u00e4ngt stark davon ab, wie anf\u00e4llig der Einzelne ist\u201c,<\/em> f\u00e4hrt Pietro Antonini fort. <em>\u201eBei einigen Personen beschr\u00e4nken sich die Symptome auf die oberen Atemwege. 80% der Infizierten entwickelt lediglich leichte Symptome. Die schwersten Komplikationen betreffen Menschen im Alter von mehr als 65 Jahren mit Vorerkrankungen wie Diabetes sowie chronischen Herz- und Lungenerkrankungen. Kinder dagegen zeigen normalerweise nur ganz leichte Symptome<\/em>.\u201c<\/p>\n<h2>Warum ist das Coronavirus gef\u00e4hrlich?<\/h2>\n<p>\u201e<em>Dieses Virus kann sich in einer gesundheitlichen Einrichtung sehr schnell verbreiten und dabei au\u00dfer die eingewiesenen Patienten auch das Personal infizieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Gefahr dabei ist, Krankenh\u00e4user schlie\u00dfen zu m\u00fcssen. Das Coronavirus ist also gef\u00e4hrlich, da das Risiko besteht, nicht nur die Kapazit\u00e4ten der Intensivstationen zu \u00fcberschreiten, sondern ganze gesundheitliche Einrichtungen lahmzulegen<\/em>.\u201c<\/p>\n<h2>Was tun, wenn Symptome des Coronavirus auftreten?<\/h2>\n<p>Dr. Pietro Antonini erl\u00e4utert: \u201e<em>In ihrer schwersten Form tritt die Krankheit als schwere Grippe mit Fieber, Kopfschmerzen und Husten auf. Vorsicht ist insbesondere bei Personen mit Atembeschwerden geboten, da in diesem Fall die Wahrscheinlichkeit gr\u00f6\u00dfer ist, eine beidseitige Lungenentz\u00fcndung zu entwickeln.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>In einem solchen Fall ist es ratsam, zu Hause zu bleiben und sofort den Hausarzt oder den Notdienst zu kontaktieren oder eine der vorgesehenen Notrufnummern anzurufen, um die Symptome zu melden und sich nach den entsprechenden Anweisungen zu richten.<\/p>\n<p>Die Coronavirus-Hotline f\u00fcr den Kanton Tessin ist 0800 144 144, jeden Tag von 07:00 bis 22:00.<\/p>\n<h2>Wie kann man der Ansteckung mit dem Coronavirus vorbeugen?<\/h2>\n<p>\u201e<em>Der Bundesrat hat zu ersten Mal Gebrauch vom Epidemiengesetz gemacht, um Veranstaltungen mit vielen Personen zu verbieten. Dies ist eine Ma\u00dfnahme, um die Geschwindigkeit zu verlangsamen, mit der sich die Epidemie verbreitet: Wir m\u00fcssen lernen, damit zu leben, und alle Einschr\u00e4nkungsma\u00dfnahmen in unserem Alltag umsetzen<\/em>\u201c, f\u00e4hrt Dr. Antonini fort, der auch erkl\u00e4rt, wie es zur Ansteckung kommt:<\/p>\n<p>\u201e<em>Dieses Virus verbreitet sich \u00fcber Speicheltr\u00f6pfchen beim Sprechen oder durch Ber\u00fchrung von verseuchten Gegenst\u00e4nden, da es die F\u00e4higkeit besitzt, sich bei Ber\u00fchrung des Gesichts oder \u00fcber Tr\u00f6pfchen, die auf die Lippen oder in die Augen gelangen, an die Rezeptoren in den oberen Atemwegen zu binden. In einigen F\u00e4llen gelangt das Virus in die unteren Atemwege und l\u00f6st hier eine schwerere Erkrankung aus, in anderen F\u00e4llen bleibt es bei Beschwerden der oberen Atemwege.<\/em><\/p>\n<p><em>Um die Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden, m\u00fcssen sich alle B\u00fcrger an das Gebot halten, bei Erk\u00e4ltung, Husten und Fieber zu Hause zu bleiben<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Dazu kommen die beh\u00f6rdlichen Anweisungen: in ein Taschentuch oder die Armbeuge niesen und <a href=\"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/news\/handehygiene-und-handewaschen\/\"><strong>sich h\u00e4ufig die H\u00e4nde waschen<\/strong><\/a>. \u201eWer Symptome hat, muss sich sofort an seinen Arzt wenden, der unter Wahrung aller Vorsichtsma\u00dfnahmen eventuell einen Hausbesuch macht, um die Diagnose zu stellen. Nur die schwersten F\u00e4lle d\u00fcrfen ins Krankenhaus eingewiesen werden.\u201c<\/p>\n<h2>Coronavirus und \u00e4ltere Menschen: Vorsichtsma\u00dfnahmen<\/h2>\n<p>\u201e<em>Das in der h\u00e4uslichen Pflege t\u00e4tige Betreuungs- und Pflegepersonal und das Personal in Seniorenheimen m\u00fcssen den Kontakt mit \u00e4lteren Menschen vermeiden, die Symptome aufweisen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wer Zweifel hat \u2013 und hier ist angesichts der Gefahr gerade f\u00fcr \u00e4ltere Menschen keine Vorsicht zu viel \u2013 kann bei seiner Arbeit eine chirurgische Maske tragen und die H\u00e4nde vor und nach dem Kontakt mit einem Patienten bei der Pflege desinfizieren.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00c4lteren Menschen generell wird empfohlen, grunds\u00e4tzlich zu Hause zu bleiben. Sollten sie sich dennoch drau\u00dfen aufhalten, ist in jedem Fall ein ausreichender Abstand (1 m) von anderen Personen zu halten. Au\u00dferdem sollte H\u00e4ndesch\u00fctteln vermieden werden. Viele Menschen haben sich auf diese Weise infiziert. Eventuell aufgetretene Symptome sind aufmerksam zu verfolgen und die Entwicklungen dem Hausarzt telefonisch mitzuteilen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00c4ltere Menschen mit schweren Symptomen m\u00fcssen sofort unter der Nummer 144 gemeldet und unter Wahrung aller Vorsichtsma\u00dfnahmen ins Krankenhaus gebracht werden<\/em>\u201c, schlie\u00dft Dr. Med. Pietro Antonini der Klinik Moncucco ab.<\/p>\n<p><strong>Die Coronavirus-Hotline f\u00fcr den Kanton Tessin ist 0800 144 144, jeden Tag von 07:00 bis 22:00.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Befolgung der Vorgaben des Kantonsarztes und der Schweizer Gesundheitsbeh\u00f6rden ist die beste Art und Weise, um das Coronavirus zu bek\u00e4mpfen. Um ein wenig Klarheit zu schaffen, haben wir mit Dr. Med. 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