{"id":238111,"date":"2019-01-10T13:55:10","date_gmt":"2019-01-10T11:55:10","guid":{"rendered":"https:\/\/stg.beecare.ch\/news\/affrontare-situazione-demenza-in-un-familiare\/"},"modified":"2023-05-08T16:00:33","modified_gmt":"2023-05-08T14:00:33","slug":"umgang-mit-der-demenzerkrankung-eines-angehorigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/news\/umgang-mit-der-demenzerkrankung-eines-angehorigen\/","title":{"rendered":"Umgang mit der Demenzerkrankung eines Angeh\u00f6rigen"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<p>In den Industriel\u00e4ndern betr\u00e4gt der Anteil von Demenzf\u00e4llen bei Menschen im Alter von mehr als 65 Jahren circa 8% und bei Menschen im Alter von mehr als 80 Jahren mehr als 20%.<\/p>\n<p>Es gibt Sch\u00e4tzungen, die davon ausgehen, dass sich die Demenzf\u00e4lle in den westlichen L\u00e4ndern in den n\u00e4chsten 30 Jahren verdreifachen.<\/p>\n<p>Die Zahl der Demenzerkrankungen in der Bev\u00f6lkerung verzeichnet einen Anstieg und wurde in einem Bericht der WHO und ADI als weltweite Priorit\u00e4t in der Gesundheitspolitik definiert: \u201e<em>2010 lebten rund 35,6 Millionen Menschen mit Demenz. Es wird gesch\u00e4tzt, dass sich diese Zahl bis 2030 verdoppeln und bis 2050 verdreifachen wird, wobei es jedes Jahr 7,7 Millionen Neuerkrankungen (1 alle 4 Sekunden) geben wird und eine durchschnittlichen Lebenserwartung nach der Diagnose von 4-8 Jahren zu erwarten ist. Die Kosten werden auf 604 Mrd. Dollar\/Jahr gesch\u00e4tzt und es wird von einem kontinuierlichen Anstieg und gro\u00dfen Herausforderungen f\u00fcr die Gesundheitssysteme ausgegangen. Alle L\u00e4nder m\u00fcssen die Demenz in ihren Programmen f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit aufnehmen \u2013 auf internationaler, nationaler, regionaler und lokaler Ebene sind Programme und Koordination auf mehreren Ebenen und unter den betroffenen Parteien erforderlich.<\/em>\u201d (Genf, 11. April 2012).<\/p>\n<p>2016 lebten in der Schweiz 1,5 Millionen Personen im Alter von mehr als 65 Jahren (18,0%). Frauen haben dabei einen Anteil von 10,0%, M\u00e4nner von 8,0%. Die hohe Sterblichkeitsrate der M\u00e4nner l\u00e4sst den Anteil der Frauen in h\u00f6herem Alter ansteigen.<\/p>\n<p>Der Anteil von Menschen im Alter von mehr als einhundert Jahren w\u00e4chst, sowohl in der Schweiz als auch in andern L\u00e4ndern (G15). Ende 2016 lebten in der Schweiz 1546 Hundertj\u00e4hrige, der Gro\u00dfteil davon Frauen (Daten: Bundesamt f\u00fcr Statistik 2016). Parallel hierzu ist ein Anstieg aller altersbedingten chronischen Krankheiten, darunter Demenz, zu verzeichnen.<\/p>\n<p>Die fortschreitende Alterung der Bev\u00f6lkerung wird zu einem weiteren deutlichen Anstieg der Demenzerkrankten f\u00fchren. In der Schweiz wird die Gesamtzahl der Demenzpatienten auf ungef\u00e4hr 120.000 angesetzt (davon ca. 70.000 mit Alzheimer-Demenz). Sch\u00e4tzungen zufolge sind ungef\u00e4hr 150.000 Personen direkt oder indirekt in die Pflege ihrer erkrankten Angeh\u00f6rigen einbezogen.<\/p>\n<p>Die Konsequenzen auf wirtschaftlicher und organisatorischer Ebene sind leicht vorstellbar: Allein die direkten j\u00e4hrlichen Kosten f\u00fcr jeden Patienten werden in verschiedenen Studien auf 9.000 bis 16.000 Euro veranschlagt, je nach Stadium der Krankheit. Die gesundheitlichen Kosten f\u00fcr Demenzerkrankungen in Italien werden insgesamt auf 10-12 Milliarden Euro j\u00e4hrlich gesch\u00e4tzt, davon 6 Milliarden allein f\u00fcr die Alzheimer-Erkrankung.<\/p>\n<p>Aus der Einleitung des <strong>World Alzheimer Report<\/strong> 2015:<\/p>\n<p>Fast 900 Millionen Menschen weltweit sind \u00e4lter als 60 Jahre. Sch\u00e4tzungen zufolge wird die Anzahl \u00e4lterer Menschen in den L\u00e4ndern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen im Zeitraum 2015 bis 2050 um 56% steigen. In den L\u00e4ndern mit mittlerem bis hohem Einkommen wird von einem Anstieg der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung um 138%, in den L\u00e4ndern mit mittlerem bis niedrigem Einkommen um 185% und in den L\u00e4ndern mit niedrigem Einkommen um 239% ausgegangen.<\/p>\n<p>Die steigende Lebenserwartung bedeutet einen starken Anstieg des Anteils \u00e4lterer Menschen in der Bev\u00f6lkerung und damit auch chronischer Krankheiten wie Demenz.<\/p>\n<h2>Krankenversicherungen, ein f\u00fcr die Pflege bei Demenz nicht angemessenes System<\/h2>\n<p>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass heute viele Krankheiten erfolgreich behandelt werden k\u00f6nnen, die vor ein paar Jahrzehnten noch eine sehr kurze Lebenserwartung lie\u00dfen. Das gleiche gilt jedoch nicht f\u00fcr Demenz. Eine an Demenz leidende Person kann noch 10 Jahre oder l\u00e4nger leben, ist jedoch nicht mehr selbstst\u00e4ndig und braucht immer jemanden in der N\u00e4he.<\/p>\n<p>Es handelt sich in diesem Fall nicht darum, die Demenzerkrankung zu behandeln, sondern die Person rund um die Uhr zu betreuen. Unser Gesundheitssystem (Krankenversicherung) ist darauf ausgelegt, die Kosten f\u00fcr die Pflege der Betroffenen, jedoch nicht f\u00fcr die Betreuung zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Eine Familie mit einem an Demenz erkrankten Angeh\u00f6rigen steht daher vor einer wichtigen Entscheidung:<br \/>Einweisung in ein Seniorenheim oder h\u00e4usliche Pflege.<\/p>\n<p>Bei der Einweisung in ein Seniorenheim geht ein Teil der Kosten zu Lasten der Gemeinschaft (Gemeinde oder Kanton). In den seltensten F\u00e4llen zahlt der Betroffene den gesamten Pflegesatz. Bei der mutigen Entscheidung, den kranken Angeh\u00f6rigen zu Hause zu behalten, gehen s\u00e4mtliche Aufwendungen zu Lasten der Familie.<\/p>\n<p>Neben erheblichen finanziellen Belastungen kommt auf die Familie auch eine nicht einfach zu organisierende Situation zu.<\/p>\n<h2>Was geschieht, wenn eine Demenzerkrankung zutage tritt<\/h2>\n<p>Wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt, \u00e4ndert sich das Leben: Das, was immer normal und einfach war, wird schrittweise immer anstrengender und f\u00fchrt nicht selten zu Streit und Frustration.<\/p>\n<p>Die Rollen der Familienmitglieder \u00e4ndern sich, und ein Angeh\u00f6riger \u00fcbernimmt erzwungenerma\u00dfen die Funktion des pflegenden Angeh\u00f6rigen, und das \u00fcber lange Zeit, da Patienten, die an Demenz (oder Alzheimer) leiden, lange zu Hause leben und ihre Angeh\u00f6rigen monate- oder auch jahrelang einer gro\u00dfen Belastung aussetzen.<\/p>\n<p>Der pflegende Angeh\u00f6rige muss auf die Hilfe von Aufnahmediensten z\u00e4hlen k\u00f6nnen und sich bewusst sein, dass er in dieser schwierigen Situation nicht allein ist.<\/p>\n<p>Wenn der pflegende Angeh\u00f6rige beispielsweise die gesamte Woche den Patienten betreut, kann es ihn entlasten, zu wissen, dass an zwei halben Tagen in der Woche ein Betreuer die Pflegeaufgabe \u00fcbernimmt und ihm eine Pause erm\u00f6glicht, um sich zu entspannen und etwas anderes zu tun. Mit der Gewissheit, nicht allein st\u00e4ndig f\u00fcr die Pflege der kranken Person verantwortlich zu sein.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem: \u201e<em>Ein Aufnahmedienst hat mehrere Vorteile. Er stellt eine konstruktive Abwechslung f\u00fcr an Demenz leidende Personen dar: Der Aufenthalt in einer anderen Umgebung und der Kontakt mit anderen Personen motivieren Demenzpatienten, sich neuen T\u00e4tigkeiten zu widmen. Und das hat oft positive Auswirkungen auf ihr Verhalten und ihre geistigen F\u00e4higkeiten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Diese Unterbrechungen des normalen Wochenrhythmus helfen sowohl dem pflegenden Angeh\u00f6rigen als auch dem Demenzerkrankten: \u201e<em>Sie bringen Neues und Entspannung in den Alltag und erm\u00f6glichen es, den Zeitraum zu verl\u00e4ngern, in denen die Patienten und ihre Angeh\u00f6rigen gemeinsam zu Hause leben.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Die Experten stimmen darin \u00fcberein, dass es wichtig ist, um Hilfe zu bitten, ohne sich dabei schuldig zu f\u00fchlen, sondern im Bewusstsein, dass man es auch allein schaffen kann. Hilfe und Unterst\u00fctzung erleichtern die Situation jedoch und stellen eine Bereicherung f\u00fcr alle Beteiligten dar, die dar\u00fcber hinaus die M\u00f6glichkeit haben, ein Netz an Beziehungen aufzubauen, auf die man sich verlassen kann.<\/p>\n<h2>Alzheimer Schweiz l\u00e4dt zum Nachdenken ein<\/h2>\n<p><strong>Alzheimer Schweiz<\/strong>, Sektion Tessin, l\u00e4dt zum Nachdenken \u00fcber die folgenden Aspekte ein, die wir hier in ihrer Vollst\u00e4ndigkeit wiedergeben:<\/p>\n<ul>\n<li>Denken Sie an all das, was Sie f\u00fcr ihren demenzkranken Angeh\u00f6rigen tun. M\u00f6chten Sie nicht ab und zu einmal durchatmen?<\/li>\n<li>Denken Sie einen Moment dar\u00fcber nach, wie Sie sich f\u00fchlen. Sind Sie m\u00fcde und traurig? Schlafen Sie schlecht, sind Sie reizbar oder ver\u00e4ngstigt? Leiden Sie an Schmerzen oder anderen k\u00f6rperlichen Beschwerden? W\u00e4re es nicht ratsam, sich ein wenig zu entspannen, bevor auch Sie ernsthaft erkranken?<\/li>\n<li>Gibt es Aspekte der Krankheit, die Sie besonders belasten? Zum Beispiel Probleme oder Verhaltensweise des Kranken wie beispielsweise seine Unruhe oder Aggressivit\u00e4t?<\/li>\n<li>W\u00fcrden Sie nicht gern vor\u00fcbergehend einer anderen Person die Verantwortung \u00fcber den kranken Angeh\u00f6rigen \u00fcberlassen oder wieder einmal richtig schlafen?<\/li>\n<li>Die an Demenz Erkrankten und auch ihre Angeh\u00f6rigen merken oft nicht, wie viel Arbeit die Krankheit jeden Tag mit sich bringt, und untersch\u00e4tzen die Tragweite. Entscheiden Sie selbst, wann es an der Zeit ist, eine Aufnahme zu beantragen.<\/li>\n<li>Denken Sie in Ruhe \u00fcber die Art Hilfe nach, die Sie brauchen, auch wenn Sie der Ansicht sind, es allein zu schaffen. Die Anforderungen an eine Aufnahme variieren je nach Stadium der Krankheit und der individuellen Situation. Wichtig ist, sich zu informieren und so fr\u00fch wie m\u00f6glich einen Aufnahmedienst in Anspruch zu nehmen. Auf diese Weise sparen Sie Ihre Energien und k\u00f6nnen mit einer eventuellen Krise besser umgehen. Es ist sehr anstrengend, demenzkranke Personen zu betreuen und zu pflegen. Pflegende Angeh\u00f6rige halten diese Aufgabe f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich und sind dann folglich oft ausgelaugt oder erkranken sogar selbst. Um die Pflegeaufgabe gut erledigen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen auch die Angeh\u00f6rigen an sich selbst denken. Sich regelm\u00e4\u00dfig eine Pause zu g\u00f6nnen bedeutet, auf seine eigene Gesundheit zu achten.<\/li>\n<li>Sehen Sie jeden Tag eine solche Pause vor, in der Sie sich ungest\u00f6rt etwas widmen, das Ihnen Spa\u00df macht: Zeitung lesen, Kreuzwortr\u00e4tsel l\u00f6sen, Musik h\u00f6ren, handwerklich t\u00e4tig sein etc.<\/li>\n<li>Organisieren Sie einmal pro Woche ein paar Stunden, die Sie au\u00dfer Haus mit Freunden und Bekannten, beim Friseur, auf einem Konzert, auf einer Radtour oder einem Spaziergang etc. verbringen.<\/li>\n<li>Verbringen Sie hin und wieder auch ein paar Tage ohne den Patienten.<\/li>\n<li>Und: Lassen Sie sich regelm\u00e4\u00dfig von Ihrem Arzt untersuchen und erl\u00e4utern Sie ihm die Situation.<\/li>\n<li>Wenn Sie sich deprimiert, ver\u00e4ngstigt oder gestresst f\u00fchlen oder nicht schlafen k\u00f6nnen, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Oft haben pflegende Angeh\u00f6rigen den Eindruck, die Situation vollkommen unter Kontrolle zu haben. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter beansprucht Sie die Demenzerkrankung jedoch so stark, dass Sie gezwungen sind, sich Hilfe zu suchen. Aus diesem Grund sollten Sie nicht zu lange warten, bevor Sie schrittweise die Hilfe Dritter in Ihre Familie einf\u00fchren.<\/li>\n<li>Erkl\u00e4ren Sie den anderen Angeh\u00f6rigen und auch den engsten Freunden, inwiefern Demenz das Verhalten einer Person beeinflusst. Sie versetzen sie somit in die Lage, den an Demenz Erkrankten und auch Ihre allt\u00e4glichen Anstrengungen bei der Pflegeaufgabe besser zu verstehen.<\/li>\n<li>Beziehen Sie von Anfang an Ihre Angeh\u00f6rigen in die Pflege des Patienten ein, um nicht allein die ganze Last dieser Verantwortung zu tragen. Sprechen Sie gemeinsam \u00fcber die Situation. Auch wenn Ihre Angeh\u00f6rigen Ihnen nur \u00fcber kurze Zeit helfen, verschafft dies Ihnen dennoch eine Pause oder gibt Ihnen Zeit, andere Dinge zu erledigen.<\/li>\n<li>Akzeptieren Sie auch die Hilfe, die Ihnen Freunde und Bekannte oder Nachbarn anbieten. Erkl\u00e4ren Sie ihnen, wie sie Ihnen helfen k\u00f6nnen. Beispielsweise, indem sie den Patienten zu einem Spaziergang begleiten. Zeigen Sie ihnen Ihre Dankbarkeit f\u00fcr Ihre Hilfsbereitschaft und erw\u00e4gen Sie eventuell auch eine finanzielle Verg\u00fctung f\u00fcr ihre Hilfe. Gehen Sie mit der Aufnahme ruhig, aber bestimmt um. Viele Angeh\u00f6rige machen sich Sorgen darum, wie der demenzkranke Patient auf eine eventuelle Aufnahme reagieren k\u00f6nnte. Es kann vorkommen, dass er eine solche Initiative nicht zu sch\u00e4tzen wei\u00df oder ablehnt.<\/li>\n<li>Demenzerkrankte sind sich der Notwendigkeit einer Aufnahme nicht bewusst. Sie sind nicht in der Lage zu verstehen, was Sie durchmachen und wie gut Ihnen eine Hilfe tun w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Informieren Sie sich \u00fcber die diesbez\u00fcglich gebotenen Leistungen, ohne zun\u00e4chst andere Personen einzubeziehen. F\u00fchren Sie den Aufnahmedienst schrittweise ein.<\/li>\n<li>Wenn die Aufnahme mit den Anforderungen des Erkrankten \u00fcbereinstimmt, kann sie eine optimale Abwechslung darstellen und sich oft auch positiv auf sein k\u00f6rperlich-geistiges Wohlbefinden auswirken.<\/li>\n<li>Vermeiden Sie es, den Patienten unn\u00f6tig zu beunruhigen: Sprechen Sie nicht zu fr\u00fch mit ihm \u00fcber die Aufnahme. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, erkl\u00e4ren Sie ihm in ruhigem, aber bestimmten Ton, was geschieht.<\/li>\n<li>Wenn er sich widersetzt, lassen Sie ihm eine Probezeit. Erl\u00e4utern Sie ihm, dass sie Ihren Freiraum ben\u00f6tigen. Eine Hilfe ist sowohl im Haushalt als auch bei der Pflege des Kranken von gro\u00dfem Nutzen. Eine der Leistungen, die diesbez\u00fcglich beantragt werden k\u00f6nnen, ist eine Hilfe beim Einkaufen und W\u00e4schewaschen oder \u201eEssen auf R\u00e4dern\u201c, die Lieferung der Mahlzeiten nach Hause. Die Pflegedienste unterst\u00fctzen den Patienten bei seiner pers\u00f6nlichen Hygiene, beim Essen und Trinken, bei der Einnahme seiner Medikamente etc. Je nach Region werden diese Leistungen vom <a href=\"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/\">Spitex-Dienst<\/a>, von einer privaten Spitex-Einrichtung oder vom <strong>Roten Kreuz<\/strong> Wenn die Krankenpflege f\u00fcr Sie k\u00f6rperlich anstrengend ist, besorgen Sie sich entsprechende Hilfsmittel und passen Sie Ihre Wohnr\u00e4ume entsprechend an (siehe auch die Brosch\u00fcre mit Informationen zur \u201eAnpassung der Wohnr\u00e4ume an die neuen Anforderungen\u201c).<\/li>\n<li>Zwingen Sie den Erkrankten zu nichts. Lassen Sie ihm Zeit, sich an die Idee zu gew\u00f6hnen, und versuchen Sie zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt, ihm alles noch einmal zu erkl\u00e4ren.<\/li>\n<li>Es kann hilfreich sein, dem Patienten zu erkl\u00e4ren, dass der Arzt die Aufnahme verschrieben hat.<\/li>\n<li>Wenn Sie am ersten Tag der Aufnahme beim Patienten bleiben, helfen Sie ihm dabei, Vertrauen zum Betreuer oder Pfleger zu fassen. Bitten Sie au\u00dferdem darum, dass der Patient m\u00f6glichst immer von den gleichen Personen betreut und gepflegt wird.<\/li>\n<li>Schreiben Sie einige Eckdaten des Patienten in Kurzform auf: welcher beruflichen T\u00e4tigkeit er nachgegangen ist, wo er gelebt hat, welche Personen ihm wichtig gewesen sind, was er mag, was er nicht mag etc. Legen Sie ein paar Fotografien bei, die f\u00fcr Gespr\u00e4chsstoff zwischen dem Patienten und dem Pflegepersonal sorgen k\u00f6nnen. Als erstes und aus praktischen Gr\u00fcnden wird eine kurze h\u00e4usliche Aufnahme empfohlen, bei der Sie das Pflegepersonal nach Hause einladen, um dem Patienten hier ein oder zwei Stunden Gesellschaft zu leisten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>BeeCare bietet die kurze oder lange Aufnahme entsprechend den spezifischen Anforderungen jeder einzelnen Familie und Situation.<br \/><strong>BeeCare bietet die h\u00e4usliche Pflege<\/strong> als \u00f6ffentlichen Dienst im gesamten Tessin \u2013 sowohl in den St\u00e4dten als auch auf dem Land oder in den T\u00e4lern.<\/p>\n<p>Kontaktieren Sie uns per Telefon oder E-Mail \u00fcber den Abschnitt<a href=\"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/kontakt\/\"> <strong>Kontakt<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Industriel\u00e4ndern betr\u00e4gt der Anteil von Demenzf\u00e4llen bei Menschen im Alter von mehr als 65 Jahren circa 8% und bei Menschen im Alter von mehr als 80 Jahren mehr als 20%.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":235312,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_mbp_gutenberg_autopost":false,"_pgmb_is_evergreen":true,"_pgmb_ap_template_id":0,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-238111","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/238111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=238111"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/238111\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/235312"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=238111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=238111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/stg.beecare.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=238111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}